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Paf1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417797-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **PAF1** kodiert Paf1, eine zentrale Komponente des mit der RNA-Polymerase II assoziierten **PAF1-Komplexes**, der die Transkriptionselongation mit der ko-transkriptionellen Chromatinregulation koordiniert. Durch Wechselwirkungen mit Elongationsfaktoren und der Maschinerie für Histonmodifikationen trägt Paf1 zur Regulation der H2B-Monoubiquitinierung und der nachgeschalteten H3K4-/H3K79-Methylierung bei und verknüpft so Genexpression mit dem epigenetischen Zustand. Der PAF1-Komplex trägt zudem zur RNA-Prozessierung und zur Genomstabilität bei, unter anderem durch Funktionen bei Replikations-Transkriptions-Konflikten und in DNA-Schadensantworten. Eine fehlregulierte Aktivität des PAF1-Komplexes wurde mit veränderten Transkriptionsprogrammen in mehreren Krebsarten sowie in anderen proliferativen oder stressassoziierten zellulären Kontexten in Verbindung gebracht, was PAF1 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien der Transkription und Chromatindynamik macht.
Paf1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PAF1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PAF1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PAF1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PAF1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.