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Noggin Double Nickase Plasmid (h) | sc-402090-NIC | 20 µg | $410.00 |
NOG kodiert Noggin, einen sezernierten Antagonisten der Bone Morphogenetic Proteins (BMPs), der die embryonale Musterbildung prägt und die osteogene sowie neuroektodermale Differenzierung reguliert, indem er die BMP‑Rezeptor–SMAD1/5/8‑Signalübertragung begrenzt. Durch die Bindung von BMP2, BMP4 und verwandten Liganden im extrazellulären Raum moduliert Noggin Gradienten, die Entscheidungen über Zellschicksale, Gewebemorphogenese und die Homöostase des Skeletts steuern. Eine Störung der NOG‑abhängigen BMP‑Dämpfung wurde mit angeborenen Skelettfehlbildungen und Defekten der kraniofazialen Entwicklung in Verbindung gebracht; zudem wird ein verändertes Gleichgewicht des BMP‑Signalwegs häufig im Kontext von Fibrose und Remodelling der Tumormikroumgebung untersucht. Als Knotenpunkt des Signalwegs wird NOG широко eingesetzt, um das Zusammenspiel (Crosstalk) zwischen BMP und TGF‑β sowie Differenzierungsprogramme in Modellen menschlicher Stamm‑ und Vorläuferzellen zu untersuchen.
Noggin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NOG-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NOG abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NOG-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NOG-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.