
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
NFS1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403102-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NFS1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403102-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NFS1 kodiert eine Cystein-Desulfurase, die die de-novo-Biogenese von Eisen-Schwefel-(Fe–S)-Clustern in den Mitochondrien einleitet, indem sie Schwefel aus L‑Cystein mobilisiert und an die ISC-Assemblierungsmaschinerie überträgt. Über diesen Weg unterstützt NFS1 die Reifung Fe–S‑abhängiger Enzyme, die an der oxidativen Phosphorylierung, dem Liponsäurestoffwechsel sowie der Aufrechterhaltung der Integrität des mitochondrialen und nukleären Genoms beteiligt sind. Störungen von NFS1 können die mitochondriale Atmung und die Redoxhomöostase beeinträchtigen, mit nachgelagerten Effekten auf Zellproliferation und Stressantworten. Genetische und funktionelle Studien bringen eine beeinträchtigte Fe–S‑Cluster-Assemblierung mit multisystemischen Phänotypen mitochondrialer Erkrankungen in Verbindung, wodurch NFS1 ein zentrales Ziel für mechanistische Untersuchungen metabolischer Verwundbarkeit und der Genomstabilität ist.
NFS1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NFS1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NFS1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NFS1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NFS1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.