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Neu2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-408479-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Neu2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-408479-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das menschliche NEU2-Gen kodiert die zytosolische Neuraminidase 2 (Neu2), eine Sialidase, die terminale Sialinsäuren von Glykoproteinen und Glykolipiden entfernt und dadurch Zusammensetzung und Umsatz zellulärer Glykokonjugate moduliert. Durch die Regulation des Sialylierungsstatus beeinflusst NEU2 glykanabhängige Signalgebung, Membrandynamik und Prozesse des Kohlenhydratstoffwechsels, die mit Signalwegen verknüpft sind, welche Differenzierung und Stressantworten steuern. Veränderte Sialidaseaktivität und aberrante Sialylierungsmuster wurden mit dysregulierten Zell‑Zell‑Interaktionen und onkogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, wodurch NEU2 ein nützliches Ziel ist, um zu untersuchen, wie Veränderungen der Glykosylierung krankheitsrelevante Biologie beeinflussen. Die funktionelle Untersuchung von NEU2 unterstützt mechanistische Forschung zu Glykan‑Verarbeitungsnetzwerken und deren Rolle in der zellulären Homöostase.
Neu2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NEU2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NEU2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NEU2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NEU2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.