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neogenin Double Nickase Plasmid (h) | sc-401204-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
neogenin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401204-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **NEO1** kodiert **Neogenin**, einen transmembranen Leit-/Steuerungsrezeptor aus der Immunglobulin-Superfamilie, der **Netrine** und **repulsive guidance molecules (RGM)** bindet, um Axonnavigation, neuronale Migration und Gewebemorphogenese zu koordinieren. Neogenin-Signalgebung ist mit Zytoskelett-Umbau und Adhäsionssignalwegen verknüpft und kann Entwicklungsprogramme über Rezeptor-Crosstalk sowie kontextabhängige Regulation von Zellüberleben und Differenzierung modulieren. Über das Nervensystem hinaus ist NEO1 an epithelialer Organisation sowie an vaskulärer und skeletaler Entwicklung beteiligt und verknüpft Gradienten von Leitsignalen mit polarisiertem Zellverhalten und Zell-Zell-Interaktionen. Eine veränderte NEO1-Expression oder ein Ungleichgewicht in den zugehörigen Signalwegen wurde mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und Tumorbiologie in Verbindung gebracht, was NEO1 für mechanistische Studien zur Leitsignal-Signalgebung und zur Kontrolle von Zellzuständen relevant macht.
neogenin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NEO1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NEO1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NEO1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NEO1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.