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Nek1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421852-NIC | 20 µg | $410.00 |
NEK1 (NIMA-related kinase 1) ist eine Serin/Threonin-Kinase, die in Mauszellen die Progression des Zellzyklus sowie mehrere Signalwege der DNA-Schadensantwort koordiniert. Sie trägt zu zentrosomen- und zilienassoziierten Prozessen bei, darunter die Regulation der Mikrotubuli-Organisation, der Eintritt in die Mitose und die Checkpoint-Signalgebung nach genotoxischem Stress. NEK1 wurde außerdem mit der mitochondrialen Homöostase und Signal-Knotenpunkten in Verbindung gebracht, die das zelluläre Überleben unter Stress beeinflussen. Eine Fehlregulation von Nek1-assoziierten Netzwerken ist in Modellsystemen relevant für Untersuchungen zu Genominstabilität, ciliopathie-assoziierten Phänotypen und Mechanismen im Zusammenhang mit Neurodegeneration.
Nek1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Nek1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Nek1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Nek1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Nek1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.