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MORF4L1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423346-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MORF4L1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423346-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Morf4l1 kodiert MORF4L1, einen nukleären, chromatinassoziierten Faktor, der an der transkriptionellen Kontrolle beteiligt ist, indem er die Dynamik der Histonacetylierung und die Organisation von Nukleosomen moduliert. MORF4L1 wirkt in Komplexen, die mit der NuA4/TIP60-Histonacetyltransferase-Achse verknüpft sind, und unterstützt Prozesse wie Signalweiterleitung in der DNA-Schadensantwort, Chromatin-Remodeling und zellzyklusgekoppelte Genexpressionsprogramme. Aufgrund dieser Funktionen ist MORF4L1 relevant für Studien zur Genomstabilität, epigenetischen Regulation und stressresponsiven Transkriptionsnetzwerken in Mauszellen. Eine Fehlregulation MORF4L1-assoziierter Signalwege wird häufig im Kontext veränderter Proliferation, Differenzierung und onkogener Chromatinzustände untersucht und bietet damit einen mechanistischen Zugang zu krankheitsrelevanter Biologie, ohne klinische Auswirkungen zu implizieren.
MORF4L1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Morf4l1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Morf4l1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Morf4l1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Morf4l1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.