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MGMT Double Nickase Plasmid (h) | sc-400720-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MGMT Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400720-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
O6-Methylguanin-DNA-Methyltransferase (MGMT) ist ein direktes DNA-Reparaturenzyme, das Alkyladdukte an der O6-Position von Guanin entfernt, indem es die Läsion in einer einmaligen „Suizid“-Reaktion auf ein Cystein im aktiven Zentrum überträgt. Diese Aktivität schützt die genomische Integrität, indem sie Fehlkodierungen und replikationsassoziierte Doppelstrangbrüche verhindert, die aus persistierenden O6-Alkylguanin-Läsionen entstehen können. MGMT wirkt im Rahmen des umfassenderen Netzwerks der DNA-Schadensantwort und -reparatur, das mit Replikationsstress und der mismatch-reparaturabhängigen Verarbeitung von Alkylierungsschäden verknüpft ist. Eine veränderte MGMT-Expression oder Promotor-Methylierung wird breit als bestimmender Faktor für zelluläre Reaktionen auf alkylierende Schäden untersucht und ist relevant für die Tumorbiologie, Mutationssignaturen sowie das Zusammenspiel von DNA-Reparaturwegen.
MGMT Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MGMT-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MGMT abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MGMT-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MGMT-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.