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Met Double Nickase Plasmid (m) | sc-421635-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine **Met**-Gen kodiert die Rezeptor-Tyrosinkinase **MET**, den kognaten Rezeptor für den Hepatozyten-Wachstumsfaktor (**HGF**), und ist ein zentraler Regulator der epithelial-mesenchymalen Signalübertragung. Nach Ligandenbindung löst die Autophosphorylierung von MET nachgeschaltete Signalkaskaden aus, darunter die PI3K–AKT-, RAS–MAPK-, STAT- sowie SRC/FAK-Wege, und koordiniert dadurch Proliferation, Überleben, Migration und Morphogenese. Die MET-Signalgebung trägt zu Entwicklungsprogrammen wie Organogenese und Geweberegeneration bei; ihre Fehlregulation wird umfassend im Zusammenhang mit invasivem Wachstum und dem Umbau onkogener Signalwege untersucht. In murinen Systemen wird die Met-Funktion häufig in Modellen der Tumorprogression, stromaler Interaktionen und der Wundheilungsbiologie analysiert.
Met Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Met-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Met abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Met-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Met-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.