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MEK Kinase 1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401107-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
MEK Kinase 1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401107-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane MAP3K1-Gen kodiert MEK-Kinase 1 (MEKK1), eine Serin/Threonin-MAP-Kinase-Kinase-Kinase, die Signale von Wachstumsfaktoren, Zytokinen und zellulärem Stress integriert, um nachgeschaltete MAPK-Kaskaden zu regulieren. MEKK1 koppelt vorgelagerte Signale an die MKK4/7–JNK- und MKK3/6–p38-Signalwege und beeinflusst dadurch Transkriptionsprogramme, die Proliferation, Apoptose, Differenzierung und Entzündungsreaktionen steuern. Aufgrund seiner regulatorischen Funktionen in stressaktivierten Kinasewegen und beim Zytoskelett-Umbau wird MAP3K1 häufig in Zusammenhängen untersucht, in denen es zu einer aberranten Neuverdrahtung von Signalnetzwerken kommt. Eine veränderte MAP3K1-Aktivität wurde in mechanistischen Studien mit einer fehlregulierten Ausgabe der MAPK-Signalwege in Verbindung gebracht, die für Onkologie, Entwicklungsstörungen und Phänotypen der Immun-Signalgebung relevant ist.
MEK Kinase 1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MAP3K1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MEK Kinase 1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MAP3K1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MAP3K1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MEK Kinase 1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MAP3K1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MEK Kinase 1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MEK Kinase 1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MAP3K1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.