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mEH Double Nickase Plasmid (h) | sc-404239-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
mEH Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404239-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **EPHX1** kodiert die mikrosomale Epoxidhydrolase (mEH), ein mit dem endoplasmatischen Retikulum assoziiertes Enzym, das reaktive Epoxide zu weniger reaktiven Diolen hydrolysiert und damit die zelluläre Verarbeitung von Xenobiotika sowie endogenen Lipid-Epoxiden mitprägt. mEH ist an Phase-I/II-Stoffwechselnetzwerken beteiligt, die mit oxidativen Stressantworten, der Redox-Homöostase und inflammatorischer Signalübertragung verknüpft sind und dadurch nachgeschaltete, mit der Entgiftungskapazität assoziierte Signalwege beeinflussen. Unterschiede in der EPHX1-Aktivität werden im Zusammenhang mit einer variierenden Anfälligkeit gegenüber chemischen Expositionen und der Modulation bioaktiver Epoxid-Zwischenprodukte untersucht. In der biomedizinischen Forschung wird EPHX1 häufig hinsichtlich seines Einflusses auf den metabolischen Phänotyp, die zelluläre Stresstoleranz und das Zusammenspiel von Signalwegen analysiert, das die Signalgebung von Lipidmediatoren beeinflusst.
mEH Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EPHX1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EPHX1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EPHX1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EPHX1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.