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Lutropin β Double Nickase Plasmid (h) | sc-403297-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Lutropin β Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403297-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LHB kodiert die Beta-Untereinheit des luteinisierenden Hormons (LH), eines hypophysären Glykoproteinhormons, das mit der gemeinsamen Alpha-Untereinheit (CGA) ein Heterodimer bildet und so biologisch aktives LH erzeugt. Das sezernierte LH bindet an den LHCGR‑Rezeptor auf gonadalen Zielzellen und aktiviert die cAMP/PKA‑Signalübertragung, wodurch Steroidogenese, Ovulation und die Reifung reproduktiver Gewebe innerhalb der Hypothalamus‑Hypophysen‑Gonaden‑Achse angestoßen werden. Die LHB‑Expression wird durch pulsatile Gonadotropin‑Releasing‑Hormon‑Signale reguliert und mit Rückkopplung durch Sexualsteroide sowie Inhibine/Aktivine integriert, um die reproduktive endokrine Homöostase zu koordinieren. Eine Fehlregulation der LH‑Produktion oder ‑Signalgebung ist an Störungen der Gonadenfunktion und der reproduktiven Entwicklung beteiligt, was ihre Nutzung in mechanistischen Studien zur endokrinen Regulation und zu fertilitätsbezogenen Signalwegen unterstützt.
Lutropin β Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LHB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LHB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LHB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LHB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.