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LSD1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-430289-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LSD1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-430289-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Kdm1a** kodiert die lysinspezifische Demethylase 1 (LSD1), ein FAD‑abhängiges Chromatinenzym, das Mono- und Dimethylmarkierungen von H3K4 und in bestimmten Kontexten auch von H3K9 entfernt. Über Interaktionen mit CoREST/HDAC- und anderen transkriptionellen Koregulator-Komplexen koordiniert LSD1 Enhancer- und Promotorzustände, die die Festlegung von Zelllinien, Zellzyklusprogramme und die Differenzierung steuern. Die Aktivität von LSD1 verknüpft epigenetisches Remodeling mit Signal- und Transkriptionsnetzwerken, die die Aufrechterhaltung von Stammzellen, neuroentwicklungsbezogene Genexpression und die Reifung von Immunzellen regulieren. Eine Fehlregulation der LSD1‑abhängigen Chromatinrepression oder -aktivierung wurde in mehreren krankheitsrelevanten biologischen Modellen mit aberranter Proliferation und veränderten Differenzierungszuständen in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt in der Epigenetikforschung stützt.
LSD1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Kdm1a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Kdm1a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Kdm1a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Kdm1a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.