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Laminin β-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401105-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Laminin β-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401105-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LAMB1 kodiert Laminin β‑1, eine zentrale Untereinheit mehrerer Laminin-Heterotrimere, die sich zu Basalmembranen zusammenlagern und die Architektur der extrazellulären Matrix organisieren. Über Wechselwirkungen mit Integrinen, Dystroglykan und anderen Matrixkomponenten unterstützt Laminin β‑1 Zelladhäsion, Polarität, Migration und Überleben und beeinflusst dabei Signalwege wie die fokale Adhäsionskinase und PI3K/AKT sowie die Zytoskelettdynamik. In menschlichen Geweben trägt LAMB1 zu den Barriereeigenschaften von Epithel und Endothel bei und steuert Entwicklungsprozesse einschließlich Neuritenauswachsung und Gewebemorphogenese. Eine veränderte Lamininzusammensetzung oder eine gestörte Basalmembranassemblierung unter Beteiligung von LAMB1 wurde mit angeborenen Strukturdefekten in Verbindung gebracht und kann in krankheitsrelevanten Modellen invasive und fibrotische Phänotypen modulieren.
Laminin β-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LAMB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LAMB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LAMB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LAMB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.