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KLF3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402926-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
KLF3 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402926-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
KLF3 (Krüppel-like factor 3) ist ein Zinkfinger-Transkriptionsfaktor, der an GC-reiche regulatorische Elemente bindet, um Genexpressionsprogramme zu koordinieren, die die erythroide Reifung, die Adipogenese und allgemeinere Entscheidungen der hämatopoetischen Linienfestlegung steuern. Durch seine Funktion vorwiegend als kontextabhängiger transkriptioneller Repressor über Interaktionen mit Koregulator-Komplexen moduliert KLF3 den Chromatinzustand und beeinflusst die von RNA-Polymerase II abhängige Transkriptionsleistung. KLF3-assoziierte Netzwerke überschneiden sich mit metabolischen und immunregulatorischen Signalwegen, darunter Genmodule der Erythrozytenmembran und globinbezogene Module sowie entzündliche transkriptionelle Schaltkreise. Eine dysregulierte KLF3-Aktivität wurde mit veränderten Differenzierungszuständen und einer transkriptionellen Umprogrammierung in Verbindung gebracht, wie sie in der Forschung zu hämatologischen und metabolischen Erkrankungen beobachtet wird, was KLF3 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zur Zellidentität und Genregulationsarchitektur macht.
KLF3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen KLF3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
KLF3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des KLF3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der KLF3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen KLF3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native KLF3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von KLF3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des KLF3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem KLF3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.