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JAZF1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404839-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
JAZF1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404839-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
JAZF1 (juxtaposed with another zinc finger protein 1) kodiert einen Zinkfinger-Transkriptionsregulator, der an der Steuerung von Genexpressionsprogrammen beteiligt ist, die mit dem zellulären Stoffwechsel und der Differenzierung verknüpft sind. Es wurde mit der Signalübertragung über nukleäre Rezeptoren sowie mit Netzwerken von transkriptionellen Koregulatoren in Verbindung gebracht, die die Biologie von Adipozyten und pankreatischen Langerhans-Inseln prägen. Genetische Variationen in JAZF1 stehen mit einer erhöhten Anfälligkeit für Typ-2-Diabetes und verwandten metabolischen Merkmalen in Zusammenhang, was seine Relevanz für Studien zur Glukosehomöostase und endokrinen Funktion unterstreicht. JAZF1 wurde außerdem im Kontext der Krebsbiologie und chromosomaler Umlagerungen untersucht und eignet sich daher zur Erforschung von Mechanismen transkriptioneller Fehlregulation in krankheitsrelevanten Modellen.
JAZF1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des JAZF1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von JAZF1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die JAZF1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit JAZF1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.