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ISGF-3γ p48 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421156-ACT | 20 µg | $397.00 |
Der Interferon-Regulationsfaktor 9 (Irf9), auch bekannt als ISGF-3γ p48, kodiert eine DNA-bindende Komponente des Interferon-stimulierten Genfaktor-3-(ISGF3)-Komplexes, die mit STAT1 und STAT2 zusammenwirkt, um Signale von Typ-I- und Typ-III-Interferonen weiterzuleiten. Nach Bindung an den Interferonrezeptor und Aktivierung des JAK/STAT-Signalwegs trägt IRF9 dazu bei, ISGF3 zu Interferon-stimulierten Response-Elementen (ISREs) zu dirigieren und koordiniert so Transkriptionsprogramme, die an antiviraler Abwehr, Antigenpräsentation und der Regulation der angeborenen Immunantwort beteiligt sind. In Mausmodellen beeinflusst die Irf9-Aktivität Zytokin-Signalnetzwerke sowie das Zusammenspiel zwischen Interferonwegen und umfassenderen Entzündungsprogrammen. Eine fehlregulierte IRF9-abhängige Transkription wurde im Zusammenhang mit veränderter Immunreaktivität, chronischer Entzündung und Wirt–Pathogen-Interaktionen untersucht, die für Mechanismen immunvermittelter Erkrankungen relevant sind.
ISGF-3γ p48 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Irf9-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ISGF-3γ p48 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Irf9-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Irf9-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ISGF-3γ p48-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Irf9-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ISGF-3γ p48-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ISGF-3γ p48-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Irf9-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.