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Inhibin β-B CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402060-ACT | 20 µg | $397.00 |
INHBB kodiert die menschliche Inhibin-βB‑Untereinheit, einen Liganden der TGF‑β‑Superfamilie, der entweder Activin‑B‑Homodimere oder Activin‑AB‑Heterodimere bildet, um Entscheidungen über das Zellschicksal und die endokrine Signalübertragung zu regulieren. Activine signalisieren hauptsächlich über Serin/Threonin‑Kinase‑Rezeptoren vom Typ II/I und aktivieren dadurch SMAD2/3‑abhängige Transkriptionsprogramme, die je nach Kontext Proliferation, Differenzierung, Umbau der extrazellulären Matrix und Entzündungsreaktionen beeinflussen. Die INHBB‑Aktivität ist für die Reproduktionsbiologie und die Gonadenfunktion relevant, und ein verändertes Activin/Inhibin‑Gleichgewicht wurde mit dysreguliertem Gewebewachstum und -remodeling in verschiedenen pathologischen Zuständen in Verbindung gebracht, darunter Fibrose und krebsassoziierte Signalnetzwerke. Da INHBB parakrine und autokrine Signale integriert, wird es häufig in Signalwegen untersucht, die Entwicklungsprogramme und die durch das Mikroumfeld vermittelte Regulation der Genexpression steuern.
Inhibin β-B Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen INHBB-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Inhibin β-B Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des INHBB-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der INHBB-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Inhibin β-B-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native INHBB-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Inhibin β-B-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Inhibin β-B-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem INHBB-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.