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IL-10 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417060-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-10 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417060-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes **IL10** kodiert Interleukin‑10 (IL‑10), ein pleiotropes, antiinflammatorisches Zytokin, das die Aktivierung der angeborenen und adaptiven Immunantwort begrenzt, um die Gewebehomöostase aufrechtzuerhalten. Die IL‑10‑Signalübertragung über **IL10RA/IL10RB** aktiviert **JAK1/TYK2** und nachgeschaltet **STAT3**, unterdrückt die **NF‑κB**‑getriebene proinflammatorische Transkription und reduziert in myeloiden Zellen die Antigenpräsentation sowie die Expression kostimulatorischer Moleküle. Dieser Signalweg moduliert die Zytokinproduktion von Makrophagen und dendritischen Zellen, beeinflusst die T‑Zell‑Polarisierung und unterstützt die Integrität epithelialer Barrieren an mukosalen Oberflächen. Eine fehlregulierte IL‑10‑Aktivität ist an immunvermittelten entzündlichen Erkrankungen und infektionsassoziierter Immunpathologie beteiligt und macht IL‑10 zu einem zentralen Knotenpunkt für mechanistische Studien zur Immunregulation.
IL-10 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IL10-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IL10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IL10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IL10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.