Date published: 2026-7-10

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IKK-ε Double Nickase Plasmid (m): sc-425196-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das IKK-ε Double Nickase Plasmid (m) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • IKK-ε Double-Nickase-Plasmid (m) und IKK-ε Double-Nickase-Plasmid (m2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf Ikbke abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: IKK-ε: sc-376114
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    IKK-ε Double Nickase Plasmid (m)

    sc-425196-NIC
    20 µg
    $410.00

    IKK-ε Double Nickase Plasmid (m2)

    sc-425196-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Das Mausgen **Ikbke** kodiert **IKK-ε**, eine nichtkanonische IκB-Kinase, die angeborene Immun- und Entzündungssignale nachgeschaltet von Mustererkennungsrezeptoren und Zytokinreizen integriert. IKK-ε trägt zur Aktivierung von IRF3/IRF7- und NF-κB-Programmen bei und beeinflusst damit die Produktion von Typ-I-Interferonen, antivirale Antworten und die transkriptionelle Kontrolle immunologischer Mediatoren. Über die Wirtsabwehr hinaus überschneidet sich die Ikbke-abhängige Signalgebung mit Signalwegen, die Zellüberleben, Reaktionen auf metabolischen Stress und tumorassoziierte Entzündung regulieren. Eine fehlregulierte IKK-ε-Aktivität wurde in Modellen für Autoimmunität, chronische Entzündung und onkogene Signalgebung beschrieben, wodurch **Ikbke** einen nützlichen Knotenpunkt für Pathway-Mapping und funktionelle Genomik in Maus-Systemen darstellt.

    IKK-ε Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ikbke-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ikbke abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ikbke-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ikbke-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.