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IGF-I Double Nickase Plasmid (m) | sc-421056-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Igf1 kodiert den insulinähnlichen Wachstumsfaktor I (IGF‑I), ein sezerniertes Peptidhormon, das somatisches Wachstum, Zellüberleben und die metabolische Homöostase in endokrinen und parakrinen Kontexten reguliert. IGF‑I signalisiert hauptsächlich über den IGF1R und aktiviert dabei die PI3K–AKT–mTOR- sowie die RAS–RAF–MEK–ERK-Signalwege, wodurch Proteinsynthese, Glukoseverwertung und Zellzyklus‑Progression koordiniert werden. In Geweben wie Muskel, Leber, Knochen und Gehirn integriert IGF‑I Wachstumshormon‑Signale mit lokalen Signalen aus dem Mikromilieu, um Entwicklungs‑, Regenerations‑ und Differenzierungsprogramme zu steuern. Eine fehlregulierte IGF‑I‑Signalübertragung wird in Modellen von Wachstumsstörungen, Insulinsensitivität, altersassoziierten Phänotypen sowie proliferativen Signalprozessen im Zusammenhang mit Onkogen‑relevantem Signalweg‑Crosstalk umfassend untersucht.
IGF-I Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Igf1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Igf1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Igf1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Igf1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.