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IFI-35 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406072-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IFI-35 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406072-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IFI35 kodiert IFI-35, ein interferoninduzierbares Protein mit Leucin-Zipper-Domäne, das funktionelle Komplexe mit NMI bildet und zu Typ-I-Interferon-getriebenen Genexpressionsprogrammen beiträgt. IFI-35 ist mit der angeborenen Immun-Signalübertragung und entzündlichen Transkriptionsantworten nachgeschalteter interferon-stimulierter Signalwege verknüpft und beeinflusst zytokinregulierte Prozesse sowie zelluläre Stressantworten. Eine veränderte IFI35-Expression wurde im Kontext von Virusinfektionen, autoimmunen und entzündlichen Erkrankungen sowie immunbezogenen Signaturen beschrieben, die in mehreren Krebsarten beobachtet werden, was es zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Analyse interferonassoziierter Phänotypen macht. Die Untersuchung von IFI-35 unterstützt mechanistische Arbeiten zu Wirt-Pathogen-Interaktionen, Immunaktivierungszuständen und Signalweg-Crosstalk, der die zelluläre Homöostase prägt.
IFI-35 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IFI35-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IFI35 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IFI35-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IFI35-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.