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HuD Double Nickase Plasmid (h) | sc-400132-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HuD Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400132-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ELAVL4 kodiert HuD, ein in Neuronen angereichertes RNA-bindendes Protein der ELAV/Hu-Familie, das AU-reiche Elemente erkennt und dadurch die mRNA-Stabilität, alternatives Spleißen und die Translation reguliert. HuD koordiniert posttranskriptionelle Programme der Genregulation, die die neuronale Differenzierung, das Axonwachstum, synaptische Plastizität und aktivitätsabhängige Umbauprozesse unterstützen, und ist dabei mit der Dynamik von Stressgranula sowie dem RNA-Transport in Neuriten verknüpft. Eine dysregulierte Funktion und Expression von ELAVL4/HuD wurde in neuroentwicklungsbezogenen und neurodegenerativen Kontexten mit veränderter neuronaler Reifung und gestörtem RNA-Stoffwechsel in Verbindung gebracht; außerdem wird ELAVL4 in der Hirntumorbiologie und bei paraneoplastischen neurologischen Syndromen als Marker der neuronalen Linie verwendet. Diese Eigenschaften machen ELAVL4 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung neuronaler RNA-Regulons, der Auswahl von Transkript-Isoformen und des Umbaus von Protein‑RNA‑Netzwerken.
HuD Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ELAVL4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ELAVL4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ELAVL4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ELAVL4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.