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HoxA11 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405264-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HoxA11 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405264-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HOXA11 kodiert den Homeobox-Transkriptionsfaktor HoxA11, einen DNA-bindenden Regulator, der während der Entwicklung zur anterior-posterioren Musterbildung und zu gewebespezifischen Differenzierungsprogrammen beiträgt. Im adulten Kontext beeinflusst HOXA11 Transkriptionsnetzwerke, die Zellschicksalsentscheidungen, den Umbau der extrazellulären Matrix und hormonresponsive Genexpression koordinieren, insbesondere in mesenchymalen und reproduktiven Geweben. Eine fehlregulierte HOXA11-Expression oder eine veränderte regulatorische Kontrolle wurde mit Entwicklungsanomalien in Verbindung gebracht und wird bei Krebserkrankungen sowie Fortpflanzungsstörungen untersucht, bei denen aberrante Transkriptionsprogramme und eine veränderte Linienidentität eine Rolle spielen. Als sequenzspezifischer Transkriptionsregulator wird HoxA11 häufig untersucht, um Enhancer-Promoter-Interaktionen zu kartieren und nachgeschaltete Gennetzwerke zu definieren, die Gewebearchitektur und -funktion prägen.
HoxA11 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HOXA11-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HOXA11 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HOXA11-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HOXA11-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.