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Histone cluster 1 H1E Double Nickase Plasmid (h) | sc-402775-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Histone cluster 1 H1E Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402775-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HIST1H1E kodiert Histone cluster 1 H1E, eine Linker-Histon-H1-Variante, die an nukleosomale DNA bindet und höherstufige Chromatinstrukturen stabilisiert. Durch die Modulation des Nukleosomenabstands und der Chromatinkondensation beeinflusst H1E die Zugänglichkeit des Genoms für Transkription, Replikation und DNA-Reparatur und trägt damit zur epigenetischen Regulation sowie zu zellzyklusgekoppelten Chromatindynamiken bei. Eine veränderte Zusammensetzung oder Dosierung von Histon H1 kann globale Genexpressionsprogramme und die Chromatinintegrität stören, wodurch HIST1H1E ein relevantes Ziel in Studien zur Entwicklungsregulation, Genomstabilität und krankheitsassoziierten Chromatin-Remodellierung darstellt. Da H1-Varianten linien-/zelltypspezifische Transkriptionsnetzwerke beeinflussen können, wird HIST1H1E häufig in Kontexten wie Differenzierung, Stressantworten und Transkriptionsdysregulation untersucht.
Histone cluster 1 H1E Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HIST1H1E-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HIST1H1E abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HIST1H1E-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HIST1H1E-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.