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Gβ 1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-420606-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Gβ 1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-420606-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen **Gnb1** kodiert die Gβ1-Untereinheit heterotrimerer G-Proteine, einen obligaten Partner von Gγ, der aktivierte GPCRs mit nachgeschalteten Effektoren koppelt. Gβ1-haltige Komplexe regulieren die Weiterleitung von Signalen zu Signalwegen wie Adenylatcyclase/cAMP, Phospholipase Cβ/Ca²⁺-Fluss, Modulation von Ionenkanälen und MAPK-Signalgebung und prägen damit Neurotransmission, sensorische Signalübertragung und Hormonantworten. Durch die Kontrolle der Second-Messenger-Dynamik und der Rezeptordesensibilisierungs-Maschinerie beeinflusst Gβ1 zelluläre Schicksalsentscheidungen, darunter Erregbarkeit, Proliferation und Migration. Fehlregulierte GPCR–G-Protein-Signalgebung und veränderte GNB1-Aktivität wurden in experimentellen Modellen mit neuroentwicklungsbezogenen und neurologischen Phänotypen sowie mit breiteren Signalungleichgewichten in Verbindung gebracht, die für onkogene und metabolische Prozesse relevant sind.
Gβ 1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Gnb1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Gβ 1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Gnb1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Gnb1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Gβ 1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Gnb1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Gβ 1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Gβ 1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Gnb1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.