Date published: 2026-8-28

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GPR107 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-412891-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • GPR107 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • GPR107 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom GPR107 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom GPR107 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der GPR107-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    GPR107 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-412891-ACT
    20 µg
    $397.00

    GPR107 (G‑Protein-gekoppelter Rezeptor 107) ist ein konserviertes, multipassiges Membranprotein, das überwiegend im trans-Golgi-Netzwerk lokalisiert ist und an intrazellulärem Membrantransport sowie der Proteinsortierung beteiligt ist. Es wird mit der Regulation der Dynamik des sekretorischen Weges und mit retrograden Transportprozessen in Verbindung gebracht, die das Recycling von Rezeptoren und Fracht zwischen endosomalen und Golgi-Kompartimenten beeinflussen. Über diese Funktionen kann GPR107 zelluläre, vom vesikelvermittelten Transport abhängige Antworten modulieren, einschließlich der Nährstoffverarbeitung und der Verfügbarkeit von Oberflächenrezeptoren. Eine veränderte GPR107-Expression wurde in mehreren krebsbezogenen transkriptomischen Datensätzen berichtet, was seine Nutzung als mechanistisches Ziel zur Untersuchung von trafficking-abhängigen Phänotypen in krankheitsrelevanten Modellen stützt.

    GPR107 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen GPR107-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    GPR107 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des GPR107-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der GPR107-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen GPR107-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native GPR107-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von GPR107-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des GPR107-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem GPR107-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.