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GHR Double Nickase Plasmid (h) | sc-401382-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GHR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401382-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GHR kodiert den Wachstumshormonrezeptor, einen einpassigen transmembranen Zytokinrezeptor, der hypophysäres Wachstumshormon bindet und dadurch das postnatale Wachstum, den Stoffwechsel und die Gewebehomöostase reguliert. Die ligandinduzierten Rezeptordimerisierung aktiviert JAK2 und die nachgeschaltete STAT5-Signalübertragung; zusätzlich besteht eine Kopplung an die PI3K–AKT- und MAPK/ERK-Wege, die Proliferation, Überleben und Transkriptionsprogramme steuern. Die GHR-Signalisierung beeinflusst die hepatische IGF-1-Produktion und weitere endokrine Rückkopplungsschleifen und verknüpft so den Nährstoffstatus mit anabolen und lipolytischen Antworten. Eine fehlregulierte GHR-Aktivität und Crosstalk zwischen Signalwegen wurden unter anderem im Zusammenhang mit Wachstumsstörungen, Phänotypen der Insulinsensitivität sowie onkogenen Signalnetzwerken untersucht, in denen JAK/STAT- und MAPK-Outputs zu krankheitsrelevanten zellulären Zuständen beitragen.
GHR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GHR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GHR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GHR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GHR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.