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GART Double Nickase Plasmid (h) | sc-403800-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GART Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403800-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane GART-Gen kodiert ein trifunktionales Enzym, das Schlüsselschritte der de-novo-Purinbiosynthese katalysiert und so die Bildung von Inosinmonophosphat sowie nachgeschaltet von Adenin- und Guanin-Nukleotiden unterstützt. Durch die Steuerung der Nukleotidverfügbarkeit beeinflusst GART die DNA- und RNA-Synthese, ATP/GTP-abhängige Signalwege und den Ein-Kohlenstoff-Stoffwechsel über folatgekoppelte Reaktionen. Die GART-Aktivität ist eng an proliferative Anforderungen und umfassendere Stoffwechselprogramme gekoppelt, die biosynthetische Flüsse mit dem Fortschreiten des Zellzyklus koordinieren. Veränderungen des Purinstoffwechsels und der Gen-Dosierung am GART-Lokus wurden mit Stoffwechselentgleisungen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was GART zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien der Nukleotidhomöostase macht.
GART Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GART-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GART abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GART-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GART-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.