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G6PD Double Nickase Plasmid (h) | sc-401019-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
G6PD Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401019-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane G6PD-Gen kodiert die Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase, das geschwindigkeitsbestimmende Enzym des oxidativen Pentosephosphatwegs, der NADPH und Ribose-5-phosphat erzeugt. NADPH unterstützt die reduktive Biosynthese und hält Glutathion in einem reduzierten Zustand, wodurch die G6PD-Aktivität mit der zellulären Redoxhomöostase und dem Schutz vor oxidativem Stress verknüpft ist. Die G6PD-Funktion beeinflusst den metabolischen Fluss, die Nukleotidsynthese und die Reaktionen auf reaktive Sauerstoffspezies in Erythrozyten sowie in vielen proliferativen Zelltypen. Genetische Variationen oder eine verringerte Enzymaktivität sind mit einem G6PD-Mangel assoziiert und können in spezifischen Kontexten die Anfälligkeit für oxidative Schäden und hämolytischen Stress modulieren, was G6PD zu einem zentralen Ziel für die Untersuchung von Redoxbiologie und Stoffwechsel macht.
G6PD Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des G6PD-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von G6PD abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die G6PD-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit G6PD-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.