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Fucokinase Double Nickase Plasmid (h) | sc-409449-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Fucokinase Double Nickase Plasmid (h2) | sc-409449-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **FUK**-Gen kodiert die Fucokinase, eine zytosolische Kinase, die freies **L‑Fucose** zu **L‑Fucose‑1‑phosphat** phosphoryliert und damit den Salvage‑Stoffwechselweg einleitet, der **GDP‑L‑Fucose** für die zelluläre Fucosylierung bereitstellt. Diese Aktivität unterstützt die Glykanreifung an Glykoproteinen und Glykolipiden und beeinflusst die Rezeptorsignalübertragung, Zell‑Zell‑Erkennung und Adhäsion durch die Regulation fucosylierter Epitope. Durch die Steuerung des Flusses im Fucose‑Salvage‑Weg trägt FUK zum übergeordneten Nukleotidzucker‑Stoffwechsel bei und steht funktionell mit Golgi‑abhängigen, fucosyltransferasevermittelten Prozessen in Verbindung. Veränderte Fucosylierungsmuster werden umfassend in Kontexten wie Entzündung, Krebszellbiologie und kongenitalen Glykosylierungsstörungen untersucht, wodurch FUK ein nützlicher Knotenpunkt für mechanistische Studien zur Regulation des Glykoms ist.
Fucokinase Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FUK-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FUK abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FUK-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FUK-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.