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FOXM1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-416676-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FOXM1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416676-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FOXM1 ist ein Forkhead-Box-Transkriptionsfaktor, der den Fortschritt des Zellzyklus koordiniert, indem er Gene reguliert, die für den G1/S-Übergang, die DNA-Replikation und den mitotischen Eintritt in G2/M erforderlich sind. Er integriert Signale aus Signalwegen wie CDK–RB/E2F sowie mitotischen Netzwerken, die mit PLK1 und Aurora-Kinasen assoziiert sind, um die Proliferationsfähigkeit und die genomische Stabilität aufrechtzuerhalten. FOXM1 moduliert außerdem DNA-Schadensantworten und Programme des oxidativen Stressmanagements und verknüpft damit Checkpoint-Kontrolle mit Toleranz gegenüber Replikationsstress. Eine fehlregulierte FOXM1-Expression und -Aktivität ist häufig mit unkontrollierter Proliferation, chromosomaler Instabilität und einer veränderten Tumorzellbiologie verbunden, was FOXM1 zu einem intensiv untersuchten Knotenpunkt in der Krebs- und Zellzyklusforschung macht.
FOXM1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FOXM1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FOXM1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FOXM1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FOXM1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.