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FN3K Double Nickase Plasmid (h) | sc-412985-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FN3K Double Nickase Plasmid (h2) | sc-412985-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **FN3K** kodiert die Fruktosamin-3-Kinase, ein zytosolisches Deglykierungsenzym, das Amadori-Produkte auf glykierten Proteinen phosphoryliert, um deren Destabilisierung und Entfernung zu fördern, und so zur Aufrechterhaltung der Proteostase unter Carbonyl- und Glykierungsstress beiträgt. Die FN3K-Aktivität überschneidet sich mit der Verarbeitung glukoseabgeleiteter reaktiver Metabolite, oxidativen Stressantworten und Proteinqualitätskontrollwegen, die zelluläre Alterung und das Redoxgleichgewicht beeinflussen. Eine veränderte FN3K-Expression oder -Aktivität wurde mit Unterschieden in der Protein-Glykierungsbelastung in Verbindung gebracht und im Kontext metabolischer Dysregulation sowie diabetesassoziierter molekularer Phänotypen untersucht. In der biomedizinischen Forschung wird FN3K hinsichtlich seines Einflusses auf den Umsatz glykierter Proteine, durch nicht-enzymatische Glykierung verursachter Störungen der Signalübertragung und der nachgeschalteten Effekte auf Zellviabilität und Stressanpassung untersucht.
FN3K Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FN3K-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FN3K abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FN3K-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FN3K-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.