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Fibrillarin Double Nickase Plasmid (h) | sc-400741-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Fibrillarin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400741-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FBL kodiert Fibrillarin, eine konservierte nukleoläre Methyltransferase, die innerhalb von Box‑C/D‑snoRNP‑Komplexen die 2′‑O‑Ribose‑Methylierung der rRNA katalysiert. Diese Aktivität ist integraler Bestandteil der Prä‑rRNA‑Prozessierung, der Ribosomenbiogenese und der Aufrechterhaltung der nukleolären Struktur und verknüpft die Funktion von FBL mit der globalen Kontrolle der Proteinsynthese sowie zellulärer Wachstumsprogramme. Fibrillarin ist zudem an der Koordination von RNA‑Modifikationswegen beteiligt, die Transkription, rRNA‑Reifung und Translation koppeln. Veränderte nukleoläre Aktivität und eine fehlregulierte Ribosomenbiogenese unter Beteiligung von FBL wurden mit proliferativem Stress in Verbindung gebracht und werden häufig in der Krebsbiologie sowie in der auf Ribosomopathien fokussierten Forschung untersucht.
Fibrillarin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FBL-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FBL abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FBL-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FBL-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.