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FGFR-3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400184-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FGFR-3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400184-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FGFR3 kodiert den Fibroblasten-Wachstumsfaktor-Rezeptor 3 (FGFR-3), eine Rezeptor-Tyrosinkinase, die FGF-Liganden bindet und dadurch Zellproliferation, Differenzierung und Gewebehomöostase reguliert. Nach Aktivierung signalisiert FGFR-3 über kanonische Signalwege wie RAS–MAPK/ERK, PI3K–AKT, PLCγ und STAT, um Entwicklungs- und Wachstumsprogramme zu koordinieren. Die FGFR3-Aktivität ist insbesondere für Knorpel- und Knochenbiologie wichtig, wo sie die Reifung von Chondrozyten und die endochondrale Ossifikation moduliert. Eine fehlregulierte FGFR3-Signalgebung durch aktivierende Mutationen, aberrante Expression oder Genfusionen ist an verschiedenen Krebserkrankungen und Skelettstörungen beteiligt, wodurch FGFR3 ein intensiv untersuchter Knotenpunkt in der Wachstumsfaktor-Signalforschung ist.
FGFR-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FGFR3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FGFR3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FGFR3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FGFR3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.