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FEM1B CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-420316 | 20 µg | $397.00 |
Fem1b kodiert FEM1B, ein konserviertes Protein mit Ankyrin-Repeats, das an der ubiquitinabhängigen Proteostase und an zellulären Stressantworten beteiligt ist. FEM1B wird mit der Substraterkennung in E3-Ubiquitin-Ligase-Signalwegen in Verbindung gebracht und trägt zur Regulation von Apoptose sowie zellzyklusassoziierten Prozessen bei, mit nachgelagerten Effekten auf die mitochondriale Homöostase und die metabolische Signalübertragung. In Mausmodellen wurde die Funktion von Fem1b unter anderem im Kontext von Energiebilanz, endokriner Regulation und Gewebehomöostase untersucht, wodurch es für mechanistische Arbeiten zu metabolischer Dysfunktion und stressadaptiven Phänotypen relevant ist. Eine veränderte FEM1B-Aktivität wurde zudem mit Veränderungen in Netzwerken der Proteinkontrolle/-qualitätskontrolle assoziiert, die die Anfälligkeit in Modellen degenerativer und metabolischer Erkrankungen beeinflussen können.
Das FEM1B CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Fem1b-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Fem1b-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Fem1b nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die FEM1B-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Fem1b-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der FEM1B-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.