Date published: 2026-7-12

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Erythropoietin/EPO Double Nickase Plasmid (h): sc-400283-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das Erythropoietin/EPO Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • Erythropoietin/EPO Double-Nickase-Plasmid (h) und Erythropoietin/EPO Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf EPO abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Erythropoietin/EPO: sc-80995
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    Erythropoietin/EPO Double Nickase Plasmid (h)

    sc-400283-NIC
    20 µg
    $410.00

    Erythropoietin/EPO Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-400283-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Das humane EPO-Gen codiert Erythropoietin, ein sezerniertes glykosyliertes Peptidhormon, das über die Bindung an EPOR und die nachgeschaltete JAK2/STAT5-Signalgebung das Überleben, die Proliferation und die Differenzierung erythroider Vorläuferzellen reguliert. Dieser Signalweg ist mit den PI3K–AKT- und MAPK-Kaskaden verknüpft, um unter hypoxischem Stress antiapoptotische Programme und die erythropoietische Leistung zu koordinieren, einschließlich der transkriptionellen Kontrolle durch HIF-Faktoren. Über die Hämatopoese hinaus wird die EPO/EPOR-Signalisierung genutzt, um die Biologie von Zytokinrezeptoren, Transkriptionsnetzwerke der Stressantwort und die Dynamik sezernierter Faktoren in der zellulären Kommunikation zu untersuchen. Eine fehlregulierte EPO-Expression oder -Signalgebung wird häufig im Kontext der Anämie-Biologie, hypoxieassoziierter Umbauprozesse und der Anpassung des Tumormikromilieus untersucht, wenn sauerstoffsensorische Signalwege gestört sind.

    Erythropoietin/EPO Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EPO-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EPO abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EPO-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EPO-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.