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EP4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401146-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
EP4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401146-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PTGER4 kodiert den humanen Prostaglandin‑E2‑Rezeptor EP4, einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der überwiegend über Gs signalisiert, um cAMP zu erhöhen und PKA/CREB‑abhängige Transkriptionsprogramme zu aktivieren. EP4 vermittelt zudem β‑Arrestin‑ sowie PI3K/AKT‑ und ERK/MAPK‑gekoppelte Signalwege und koordiniert damit die Regulation von Entzündungsreaktionen, Gefäßtonus, epithelialer Barrierefunktion und Zellmigration. In Immun‑ und Stromakompartimenten moduliert EP4 nachgeschaltet zu COX‑abgeleitetem PGE2 die Zytokinproduktion und den Leukozytentransport und verknüpft so Prostanoid‑Signalgebung mit umfassenderen immunregulatorischen Netzwerken. Eine dysregulierte PTGER4/EP4‑Aktivität wurde mit chronisch‑entzündlichen Phänotypen und einer veränderten Gewebehomöostase in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt in Studien zur Biologie entzündungsassoziierter Erkrankungen stützt.
EP4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PTGER4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PTGER4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PTGER4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PTGER4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.