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Elastase-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402707-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Elastase-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402707-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CELA1 codiert Elastase‑1, eine sekretierte Serinprotease, die Elastin und andere Proteine der extrazellulären Matrix spaltet und so zum proteolytischen Umbau des Bindegewebes beiträgt. Als Mitglied der pankreatischen Elastase‑Familie ist Elastase‑1 an regulierter Proteaseaktivität beteiligt und kann den Umsatz der extrazellulären Matrix, die Zell‑Matrix‑Signalübertragung und entzündliche Prozesse beeinflussen, indem bioaktive Matrixfragmente freigesetzt werden. Eine fehlregulierte Elastaseaktivität wurde mit Signalwegen in Verbindung gebracht, die an Gewebeschädigung und ‑reparatur beteiligt sind, einschließlich des Protease‑Antiprotease‑Gleichgewichts und von Umbauprogrammen, die für die Lungen‑ und Gefäßbiologie relevant sind. CELA1 wird daher in Kontexten untersucht, in denen extrazelluläre Proteolyse die Barrierefunktion, Entzündung und strukturelle Integrität von Geweben prägt.
Elastase-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CELA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CELA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CELA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CELA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.