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EGR1 CRISPR Activation Plasmid (r) | sc-437290-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
EGR1 CRISPR Activation Plasmid (r2) | sc-437290-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
EGR1 (early growth response 1) ist ein Immediate-Early-Transkriptionsfaktor mit Zinkfinger-Domänen, der in Rattenzellen extrazelluläre Signale rasch mit Genexpressionsprogrammen koppelt. Es wird nachgeschaltet von MAPK/ERK-, PKC- und calciumabhängiger Signalübertragung induziert und reguliert über kontextspezifische transkriptionelle Kontrolle Prozesse wie Proliferation, Differenzierung, synaptische Plastizität, angiogene Antworten und Stressanpassung. Die EGR1-Aktivität ist in AP-1-/NF-κB-assoziierte Netzwerke eingebunden und kann nach Wachstumsfaktorstimulation oder Verletzung Chromatin- und Transkriptionszustände umgestalten. Eine fehlregulierte EGR1-Expression wurde in der Literatur mit Entzündung, Fibrose, vaskulärem Remodeling und tumorassoziierten Transkriptionsprogrammen in Verbindung gebracht, was EGR1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien der reizabhängigen Genregulation macht.
EGR1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (r) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen -Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
EGR1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (r) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des -Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der -Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen EGR1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native -Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von EGR1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des EGR1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem -Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.