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EDG-5 Double Nickase Plasmid (m) | sc-420642-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
EDG-5 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420642-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen S1pr2 kodiert EDG-5, einen G‑Protein-gekoppelten Rezeptor für Sphingosin‑1‑phosphat (S1P), der Lipidsignale integriert und so Zellmigration, Zytoskelettdynamik, Barrierefunktion und Überleben reguliert. EDG-5 koppelt vorwiegend an die Signalwege über Gα12/13, Gαq und Gαi und moduliert dadurch RhoA/ROCK-, PLC/Ca2+- und MAPK-Signalübertragung, was Chemotaxis sowie adhäsionsabhängige Antworten prägt. In immunologischen und vaskulären Kontexten beeinflusst die S1PR2-Signalgebung die Endothelpermeabilität, das Trafficking entzündlicher Zellen und den Gewebeumbau. Eine fehlregulierte S1PR2-Aktivität und nachgeschaltete Signalwege wurden mit Modellen von Entzündung, Fibrose, metabolischer Dysfunktion und onkogenen Prozessen in Verbindung gebracht, wodurch S1PR2 ein nützlicher Ansatzpunkt für die Untersuchung von Signalwegen ist.
EDG-5 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des S1pr2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von S1pr2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die S1pr2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit S1pr2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.