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Dok-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401398-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Dok-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401398-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes **DOK1** kodiert **Dok-1**, ein zytoplasmatisches Docking-/Adaptorprotein, das nachgeschaltet von Rezeptor- und Nichtrezeptor-Tyrosinkinasen an Tyrosinresten phosphoryliert wird und inhibitorische Signalkomplexe zusammenbaut. Über Interaktionen mit SH2-/SH3-haltigen Partnern moduliert Dok-1 Signalwege wie **Ras/MAPK** und **PI3K/AKT**, um mitogene und Überlebenssignale zu begrenzen, und beeinflusst dadurch Adhäsion, Migration und die Reaktionen hämatopoetischer Zellen. In Immun- und myeloischen Zelllinien trägt Dok-1 zur negativen Rückkopplungskontrolle von Zytokin- und Wachstumsfaktorsignalen bei und kann den Zellzyklusverlauf sowie Differenzierungsprogramme mitsteuern. Eine dysregulierte DOK1-Expression oder -Signalgebung wurde mit veränderter Aktivität von Tyrosinkinase-Netzwerken in Krebs sowie mit Störungen in immunologischen Signalkontexten in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in Studien zu Signalwegen und Mechanismen unterstützt.
Dok-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DOK1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DOK1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DOK1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DOK1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.