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DGAT2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-416229-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DGAT2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416229-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DGAT2 (Diacylglycerol-O-Acyltransferase 2) kodiert ein mit dem endoplasmatischen Retikulum assoziiertes Enzym, das den letzten, festgelegten Schritt der Triacylglycerol-Synthese katalysiert, indem es Diacylglycerol mit Fettsäure‑Acyl‑CoA acyliert. Als zentrale Komponente der Produktion neutraler Lipide unterstützt DGAT2 die Biogenese von Lipidtröpfchen und ist in den Glycerolipidstoffwechsel, den Fettsäurefluss und Energiespeicherwege eingebunden. Eine veränderte DGAT2-Aktivität ist mit einer dysregulierten Lipidverarbeitung in Leber- und Fettgewebe verknüpft und wurde im Kontext von Mechanismen metabolischer Erkrankungen untersucht, darunter Steatose, mit Insulinresistenz assoziiertes Lipid-Remodeling und adipositasbezogene Phänotypen. DGAT2 wird zudem als funktioneller Knotenpunkt genutzt, um lipotoxische Stressantworten und die ER-Homöostase bei übermäßiger Lipidbeladung zu untersuchen.
DGAT2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DGAT2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DGAT2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DGAT2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DGAT2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.