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DDX33 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404530-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DDX33 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404530-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DHX33 (DDX33) kodiert eine humane DEAD-Box-RNA-Helikase, die ATP-abhängiges RNA-Remodeling mit der Ribosomenbiogenese und dem RNA-Stoffwechsel koppelt. DDX33 wurde mit nukleolären Funktionen, der Transkription/Prozessierung von rRNA sowie der Abstimmung der Translationskapazität mit proliferativen Signalen in Verbindung gebracht und verknüpft damit die RNA-Homöostase mit dem Fortschreiten des Zellzyklus. Über reine „Housekeeping“-Aufgaben hinaus ist DDX33 an Signalwegen der angeborenen Immunerkennung beteiligt, indem es RNA-abhängige Signalübertragung unterstützt, und kann inflammatorische Transkriptionsprogramme beeinflussen. Eine dysregulierte Expression oder Aktivität von DDX33 wurde in krebsrelevanten Kontexten mit veränderter Wachstumskontrolle und Stressantworten assoziiert, was es zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Analyse RNA‑prozessierungsgetriebener Phänotypen macht.
DDX33 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DHX33-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DHX33 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DHX33-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DHX33-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.