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cytochrome c1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404958-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cytochrome c1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404958-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **CYC1** kodiert **Cytochrom c1**, eine essentielle Untereinheit des mitochondrialen **Komplexes III** (Cytochrom-bc1-Komplex), der innerhalb der inneren Mitochondrienmembran Elektronen von **Ubiquinol** auf **Cytochrom c** überträgt. Diese Aktivität unterstützt die oxidative Phosphorylierung, indem sie zur Protonentranslokation beiträgt und damit den elektrochemischen Gradienten mit aufbaut, der für die ATP-Synthese genutzt wird. Störungen von Komplex-III-Komponenten können das mitochondriale Redoxgleichgewicht und die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies verändern und verknüpfen die Biologie von CYC1 mit Signalwegen, die den zellulären Energiestoffwechsel und Stressantworten steuern. Eine dysregulierte mitochondriale Atmung und eine beeinträchtigte Integrität der Elektronentransportkette werden häufig im Zusammenhang mit metabolischer Umprogrammierung und mitochondriale Dysfunktion bei Neurodegeneration untersucht.
cytochrome c1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CYC1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CYC1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CYC1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CYC1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.