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cyclin G1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402045-ACT | 20 µg | $397.00 |
CCNG1 kodiert Cyclin G1, ein atypisches Cyclin, das Stress-Signalwege mit der Zellzykluskontrolle und der Regulation der Transkription verknüpft. Cyclin G1 ist eng mit p53-abhängigen DNA-Schadensantworten verbunden, moduliert das Checkpoint-Verhalten und beeinflusst durch Interaktionen mit Phosphatase-Komplexen und ubiquitinassoziierten Regulationskreisläufen Proliferation, Apoptose und die zelluläre Homöostase. Eine veränderte CCNG1-Expression wurde in zahlreichen Tumorkontexten beschrieben und wird häufig als Knotenpunkt untersucht, der genotoxischen Stress, Wachstumskontrolle und das Umbauen onkogener Signalwege miteinander verbindet. Als menschlicher Zellzyklusregulator, der auf Umwelt- und intrazelluläre Signale reagiert, stellt Cyclin G1 ein gut untersuchbares Ziel dar, um das Zusammenspiel zwischen DNA-Reparatur, Checkpoint-Signalgebung und adaptiven Transkriptionsprogrammen zu analysieren.
cyclin G1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CCNG1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
cyclin G1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CCNG1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CCNG1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen cyclin G1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CCNG1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von cyclin G1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des cyclin G1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CCNG1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.