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CD45RC Double Nickase Plasmid (h) | sc-400245-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD45 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400245-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PTPRC kodiert CD45RC, eine Isoform des „leukocyte common antigen“ (CD45), einer rezeptorartigen Protein-Tyrosinphosphatase, die die Signalisierungsschwellen in hämatopoetischen Zellen fein abstimmt. Durch die Dephosphorylierung von Kinasen der Src-Familie und weiteren proximalen Komponenten moduliert CD45RC die Antigenrezeptor-Signalgebung, die Zytokinantwort sowie nachgeschaltete Signalwege wie MAPK/ERK und JAK/STAT, die die Aktivierung und Differenzierung von Lymphozyten prägen. Alternatives Spleißen von PTPRC erzeugt CD45-Isoformen mit unterschiedlichen immunphänotypischen Verteilungsmustern, wodurch CD45RC hilfreich ist, um Immunzell-Subsets und Aktivierungszustände zu differenzieren. Eine dysregulierte CD45-Phosphataseaktivität und veränderte Isoformexpression wurden mit Immundysfunktion und Mechanismen entzündlicher Erkrankungen in Verbindung gebracht, was die Relevanz von CD45RC für immunologische und hämatologische Forschungsmodelle unterstreicht.
CD45 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PTPRC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PTPRC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PTPRC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PTPRC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.