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CD3-γ Double Nickase Plasmid (h) | sc-402537-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD3-γ Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402537-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD3G kodiert die CD3-γ‑Untereinheit des T‑Zell‑Rezeptor(TCR)‑CD3‑Komplexes, eine essenzielle Komponente für die antigenabhängige Aktivierung von T‑Zellen und die Weiterleitung von Signalen. CD3‑γ trägt zur Assemblierung des TCR, zu dessen Oberflächenexpression sowie zur Einleitung nachgeschalteter Signalübertragung bei, indem es über ITAM‑vermittelte Rekrutierung von Kinasen Signalwege wie LCK/ZAP70, MAPK, NF‑κB und NFAT ankoppelt. Über diese Kaskaden beeinflusst CD3‑γ die Entwicklung von Thymozyten, die T‑Zell‑Selektion und Effektor‑Funktionen einschließlich der Zytokinproduktion. Eine veränderte Expression oder Funktion von CD3G ist relevant für Studien zur Immunfehlregulation, zu T‑Zell‑Immundefizienz‑Phänotypen sowie zu Mechanismen, die die Stärke der TCR‑Signalübertragung und die Toleranz steuern.
CD3-γ Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD3G-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD3G abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD3G-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD3G-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.