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CARM1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404087-ACT | 20 µg | $397.00 |
CARM1 (Coactivator-assoziierte Arginin-Methyltransferase 1; PRMT4) ist eine nukleäre Protein-Arginin-Methyltransferase, die die asymmetrische Dimethylierung an Histon H3 (z. B. H3R17 und H3R26) sowie an zahlreichen Nicht-Histon-Substraten katalysiert. Über epigenetisches Remodeling und Substrat-Methylierung reguliert CARM1 transkriptionelle Koaktivierungsprogramme, die mit der Signalübertragung von Hormonrezeptoren, der RNA-Prozessierung und der Chromatindynamik verknüpft sind. Seine Aktivität ist mit Signalwegen vernetzt, die den Zellzyklus, die Differenzierung und die stressinduzierte Genexpression steuern, indem es Transkriptionsfaktor- und Koaktivator-Komplexe moduliert. Eine fehlregulierte CARM1-Expression oder -Funktion wurde mit veränderten Transkriptionsnetzwerken in der Krebsbiologie sowie mit weiterreichenden Effekten auf Entwicklungs- und Stoffwechselphänotypen in Verbindung gebracht, wodurch CARM1 einen nützlichen Ansatzpunkt für mechanistische Studien der Genregulation darstellt.
CARM1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CARM1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CARM1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CARM1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CARM1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CARM1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CARM1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CARM1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CARM1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CARM1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.