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B7-2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-419575-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
B7-2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419575-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Cd86-Gen kodiert den kostimulatorischen Rezeptor B7-2 (CD86), ein Typ‑I‑Membran-Glykoprotein, das vor allem auf antigenpräsentierenden Zellen wie dendritischen Zellen, Makrophagen und B‑Zellen exprimiert wird. Durch die Bindung an CD28 und CTLA‑4 auf T‑Zellen verknüpft B7‑2 die angeborene Immunerkennung mit Aktivierung und Toleranz der adaptiven Immunantwort und beeinflusst dabei die IL‑2‑Produktion, die Proliferation von T‑Zellen sowie deren Differenzierung. Die Cd86-Expression wird durch entzündliche Signale, darunter TLR/NF‑κB‑Signalwege, induziert und trägt in lymphatischen Geweben zur Stärke und Qualität antigengetriebener Antworten bei. Eine fehlregulierte CD86‑vermittelte Kostimulation ist an Mechanismen autoimmuner und entzündlicher Erkrankungen beteiligt und wird in Modellen der Transplantatabstoßung, von Allergien und Tumor‑Immun‑Interaktionen umfassend untersucht.
B7-2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cd86-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cd86 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cd86-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cd86-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.